Osterschnalzen 2016 in Zillingtal

Erklärung des Brauchtums

Das Osterschnalzen ist ein altes ländliches Brauchtum zur neuen Weidesaison.
Der Hirte schnalzte durch das Dorf, wobei er von den Bauern , deren Vieh er hütete, Geld und Naturalien erhielt

Nach dem 2. Weltkrieg, als die Mechanisierung einsetzte und immer weniger Vieh auf den Bauernhöfe war, hatte auch der Hirte seine Existenzgrundlage verloren.
Mit dieser Veränderung verstummte auch das Peitschenknallen.

Durch einen Zufall wurden die Hirtenpeitschen wieder entdeckt. Einige Männer, die noch den alten Brauch kannten, ließen dieses Brauchtum wieder aufleben.
Seit ca. 40 Jahren ziehen freiwillige Männer durch unser Dorf und schnalzten für eine freie Spende.
Dies wird, zur Gänze, für gemeinnützige Zwecke und zur Erhaltung örtlicher Kulturdenkmäler verwendet (Ankauf Kirchenglocke, Errichtung des Kreuzweges,usw..)

Hier findet ihr die Bilder

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